Process F

Dieser Prozess basiert auf einer in der Grundausführung herkömmlichen Verfahrensweise: chemische Fällung und Flockung, gefolgt von Sedimentation und Filtration. Der Unterschied besteht in der Kombination der deutlich kompakteren Lamellen-Sedimentation mit kontinuierlichen Sandfiltern, die höhere Belastungen als eine herkömmliche Filtration erlauben.

Höhere Durchflussbelastungen auf kleinerer Fläche
Die Lamellen-Absetzbecken halten deutlich höheren Durchflussbelastungen auf gleicher Fläche stand und weisen in der Regel bessere Ergebnisse auf, als bei der herkömmlichen Sedimentation erzielt werden. Kontinuierliche Filter können höhere Schlammmengen akkumulieren. Dies ist vorteilhaft, weil etwas kleinere Lamellen-Absetzbecken als bei Sandfiltern mit Rückspülung angelegt werden können.

Der gesamte Flächenbedarf lässt sich somit auf einem Drittel einer konventionellen Anlage gleichen Typs verringern.
Der Prozess ist stabil und eignet sich insbesondere für Oberflächenwasser mit großen Turbiditätsabweichungen oder hohem Fällungsmittelbedarf.

Nordic Water hat weltweit zahlreiche Installationen dieser Art in Wasserwerken und Industriebranchen ausgeführt. Die älteste dieser Anlagen läuft seit 15 Jahren störungsfrei.

Typische Werte für die Nordic Water-Behandlung von Oberflächenwasser mit hoher Turbidität:
Zulaufwerte: Ablaufwerte:
Turbidität: 0,5-1000 FTU Turbidität: < 0,1 FTU Farbe : 10-500 mg/l Pt Farbe: < 5 mg/l Pt Beispiel aus dem griechischen Wasserwerk Alexandroupolis: Produktionsdurchfluss 800 m³/h Gesamt Lamellen-Absetzfläche 760 m² Gesamtanzahl DynaSand-Filter: 16 mit einer Gesamtfilterfläche von 96 m² Temperatur von 2-25 °C Zulaufwerte: Ablaufwerte: Turbidität normal: 1-27 FNU Turbidität: < 0,08 mg/l Turbidität max.: 200 FNU Turbidität: 0,06 mg/l Al-Rest. < 0,08 mg/l

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