Process D

In vielen Branchen besteht Kühlwasserbedarf, um die Produktionsprozesse zu kühlen. Häufig ist es kosteneffektiv, Wasser als Heizmedium zu nutzen und es z.B. in Kühltürmen abzukühlen. Im Kühlwasser bilden sich schnell Partikel, die vom Rezirkulationskreislauf abgeschieden werden müssen. Um nicht den gesamten Rezirkulationsdurchfluss behandeln zu müssen, wird mit lediglich 2-3 % davon in einem so genannten Seitenstrom so verfahren. In größeren Industriebranchen kann dieser scheinbar niedrige Durchfluss bei mehreren Tausend m³/h liegen.

Hohe Kapazität und geringe Spülwasserverluste
In Seitenstromdurchflüssen lassen sich auch der kontinuierliche Waschprozess und die einfache Lösung eines DynaSand-Filters nutzen. Die Partikelgehalte können genau wie die Wasserdurchflüsse relativ hoch sein. Um die Anzahl der Filter zu verringern, sind die Anlagen häufig für Belastungen bis zu 15-18 m/h dimensioniert. Bei Filtern mit herkömmlicher Rückspülung sind solche Belastungen nicht möglich. Sie würden hohe Spülwasserverluste nach sich ziehen. Um die Gesamtmenge des Spülwassers zu reduzieren, werden oftmals Lamellenseparatoren eingesetzt, um die Rezirkulation weiter einzudämmen. Der Spülwasserverlust aus dem System beträgt dann lediglich 0,01 % des gesamten Rezirkulationsdurchflusses; kleine Schlammvolumina, die dann vor Ort mittels Zentrifuge o.ä. behandelt werden können. Die gesamten Investitions- und Betriebskosten sinken mithilfe des Nordic Water-Verfahrens zur Seitenstromreinigung der Kühlwasserrezirkulation beträchtlich.

Zulaufwerte: Ablaufwerte:
Schwebstoffe: ca. 30-70 mg/l Schwebstoffe: 5-10 mg/l
Öl: < 50 mg/l Öl: < 5 mg/l

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