Process C

Bei der Stahlherstellung bildet sich Zunder. Bei Zunder handelt es sich um eine dünne Oxidschicht, die beim Warmwalzen von Stahl auftritt. Wird der Stahl während des Walzvorgangs mit Wasser abgekühlt, löst sich der Zunder. Das Kühlwasser wird immer wieder verwendet. Zunderpartikel und Ölrückstände müssen also abgeschieden werden. Häufig enthält der Zunder wertvolle Legierungsstoffe wie Wolfram, Vanadium und Molybdän, die für eine Wiederverwertung des separierten Materials sprechen.

Weniger Filter und geringere Kosten
Beim Trennen harter Materialien wie Zunder stellt die kontinuierliche Sandbewegung von DynaSand ihr Leistungsvermögen unter Beweis: Sie kann nicht nur hohe Zunderakkumulationen bewältigen, sondern auch bei hohen Durchflussbelastungen hervorragende Abscheidungsgrade erzielen. Weniger Filter sowie niedrigere Investitions- und Betriebskosten sind die Folge.
Bei dieser Anwendung liegt die Durchflussbelastung von DynaSand-Filtern bei 20-30 m/h. Die Zundergehalte betragen häufig 400 mg/l. Der Prozess reagiert zudem relativ unempfindlich auf Ölemulsionen und trennt diese äußerst effektiv.

Für das Waschwasser von DynaSand lässt sich eine Lamelle oder ein Sala-Eindicker mit einer Belastung von 2 m/h nutzen. Im Eindicker wird das Polymer dosiert hinzugefügt.

Unsere Prozesslösung für Zunder hat sich bewährt und wurde innerhalb der letzten 20 Jahre in mehr als 150 Stahlwerken installiert.

Zulaufwerte: Ablaufwerte:
Schwebstoffe: < 400 mg/l Schwebstoffe: < 10 mg/l Öl: < 50 mg/l Öl: < 5 mg/l Beispiele aus dem schwedischen Stahlwerk Oxelösund: Produktion ca. 10000 t Stahl mit einem Kühlwasserdurchfluss von 1120 m³/h, Gesamtzahl der Filter 20 St., Gesamtfilterfläche 100 m², Kühlwassertemperatur von 25-30 °C, Zulaufwerte: Schwebstoffe: 30-100 mg/l Schwebstoffe: < 10 mg/l Öl: 5-15 mg/l Öl: < 2 mg/l

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